„So, Leute, was gibt es Neues bei Euch?“, fragte Tavia, als sie auf der Wiese mit ihrer Gang, JF und FF im Schlepptau eintraf.
„Ich bin genervt“, sagte Frodo zu den anderen.
„Warum das?“, fragte Jeanny ihn. „Hat Teddy Dich wieder am Schwanz gezogen oder wollte Candice wieder den ganzen Tag mit Dir kuscheln?“
Dabei grinsten Jeanny und Koira ihn an.
„Gestern Abend lief die ganze Zeit so ein Gesabbel von irgendwelchen Kandidaten wegen der Bundestagswahlen. Echt anstrengend. Ich konnte kein Auge zubekommen“, sagte er und gähnte dabei.

„Bundestagswahlen?“, fragte Koira. „Was ist das denn?“
„Das ist irgend so etwas Politisches, glaube ich“, sagte Jeanny.
„Politisches?“, fragte Koira wieder. „Was ist das denn? Ihr wisst doch, dass ich ohne Fernseher und Radio aufgewachsen bin. Damit kenne ich mich doch nicht aus.“
„Macht doch nichts“, sagte Aurelio freundlich. „Politik ist auch gar nicht einfach zu verstehen. Das ist echt kompliziert.“
„Ach was“, sagte Tavia, „das ist ganz einfach. Wir haben eine Demokratie und viele Menschen wählen ein paar Menschen, damit diese dann Entscheidungen treffen sollen. Fertig.“
Damit stellte sich Tavia in die Mitte und zeigte mit ihrer Pfote auf ihr Köpfchen.
„Tja, ich hab’s drauf, was?“, sagte sie noch mal zur Bestätigung ihres Wissens.
„Im Prinzip hast Du ja gar nicht mal unrecht“, fing Frodo an, „aber…“
Da unterbrach ihn Tavia forsch: „Was denn? Ist doch richtig. Du Neumalkluger weißt es natürlich noch besser. Hä?“
„Es geht ja hier um eine deutsche Bundestagswahl und hierbei wählen die deutschen Bundesbürger Mitglieder des neuen Bundestages“, holte Frodo langsam aus.
„Und was ist mit uns Hunden?“, fragte Anni. „Dürfen wir auch wählen?“
„Nein, das ist nur für die Menschen“, antwortete Frodo.
„Schweinerei“, sagte Anni, „dann gehe ich zur Gewerkschaft und beschwere mich. Die kümmern sich dann schon darum.“
„Was ist denn eine Gewerkschaft?“, fragte jetzt Pedro, der auch zu der Gruppe gelaufen kam und von weitem das rege Gespräch mitverfolgen konnte.
„Eine Gewerkschaft kümmert sich um Dinge, falls man beschissen wird und hier werde ich nach Strich und Faden beschissen. Die Menschen bestimmen wieder mal und fragen uns noch nicht einmal, ob wir damit einverstanden sind. Immer dasselbe“, sagte sie entrüstet.
„Und wer gewerkschaftet dann so?“, fragte Pedro genau nach.
Das klang gut. Vielleicht benötigte er die auch mal für sich selbst. Man weiß ja nie…
„Das sind welche, die im Telefonbuch stehen. Die kannst Du dann anrufen, wenn Du Hilfe benötigst. Ich werde mal sehen, wen ich erreichen kann. Mit mir nicht. Das wäre doch gelacht“, sagte Anni noch einmal.
„Wir Hunde haben doch nie eine Stimme“, sagte Aurelio. „Die Menschen haben ihre Gesetze und wir gehen wie immer leer aus.“
„Es gibt auch Tierschutzgesetze für uns Hunde“, warf da Frodo ein.
„Ja, und? Vor dem Gesetz sind wir Gegenstände und keine Lebewesen. Ist das nicht eine Frechheit? Wir atmen und essen und bluten genau wie die Menschen. Das finde ich echt zum kotzen“, ereiferte sich Aurelio.
Sein südländisches Temperament ging gerade mit ihm durch.
„Du hast recht, Aurelio. Das ist sicherlich noch nicht wirklich gut, aber schau Dir mal andere Länder an. Da gibt es gar keine Tierschutzgesetze. Da kann jeder mit jedem Tier machen, was er will und bekommt keine Strafe dafür. Das ist noch schlimmer. Da ist es hier schon richtig gut dagegen. Du kennst das doch auch aus Deiner eigenen Erfahrung“, sagte Frodo traurig.
„Das stimmt natürlich, aber trotzdem finde ich das nicht gerecht“, sagte Aurelio, der sich langsam wieder beruhigte.
Tavia legte ihm ihre Pfote auf die Schulter und sagte leise: „Beruhige Dich, mein italienischer Held. Wir sind zusammen und das ist doch das Wichtigste…“
„Knutscht Ihr jetzt?“, fragte Koira lachend.
Aurelio wischte schnell Tavias Pfote von seiner Schulter und stellte sich lieber neben Pedro. Das war ja peinlich…
Koira, Jeanny und Pedro kicherten.
„Aber Frodo, wenn Du Dich so auskennst, was ist denn nun eine Bundestagswahl genau?“, fragte Koira, nachdem sie wieder ernst geworden war.
Frodo holte tief Luft und sprach: „Der Bundestag trifft alle Entscheidungen und setzt sich aus über 600 Personen zusammen, die jetzt über zwei Stimmen, die jeder Wähler abgeben kann, gewählt werden können. Es gibt verschiedene Parteien, die jeweils ein Parteiprogramm vorstellen und hoffen, so viele Stimmen wie möglich zu bekommen, damit sie in den Bundestag gelangen können. Mit der ersten Stimme wird die jeweilige Partei gewählt und mit der zweiten Stimme ein direkter Politiker einer Partei. Du kannst also die CDU wählen, aber auch einen Politiker der AfD. Versteht Ihr?“
„Nöö, kein Plan“, sagte Woody.
„Oh, Woody, Du hast wieder mal gar nicht zugehört. Du sollst nicht immer mit dem Ball spielen, sondern zuhören. Das ist ein wichtiges Thema und es geht um unsere Zukunft“, sagte Pedro ernst.
„Tschuldigung“, sagte Woody, „ich hab’s nicht so mit der Politik. Die ist langweilig.“
„Genau“, antwortete Aurelio, „wenn Du aber morgen kein Trockenfutter mehr hast, weil plötzlich alles den Bach runtergeht, dann bist Du doch der Erste, der heult, dass Du verhungern würdest.“
„Ist ja schon gut. Ich höre ja jetzt zu“, sagte Woody und legte den Ball etwas zur Seite, aber nicht weit weg, so dass er ihn ganz schnell wieder erreichen konnte.
Nicht dass ihm jemand den tollen Ball wegnimmt. So wichtig wie sein geliebter Ball kann nichts sein…
„Warum muss man eigentlich jemanden aus einer Partei wählen?“, fragte jetzt Jeanny. „Kann man die nicht auch ohne Partei wählen?“
„Nein, das ist nicht erlaubt“, sagte Frodo. „Jeder, der sich aufstellt, muss in einer Partei sein oder eine Partei stellt sich auf. Egal. Es muss immer eine Partei sein.“
„Wer sagt das?“, fragte jetzt Koira.
„Ich glaube, das hat der Bundestag entschieden“, sagte Frodo nachdenklich.
„Hä?“, fragte jetzt Pedro. „Der Bundestag entscheidet, dass nur Parteien gewählt werden dürfen für den Bundestag. Das bedeutet, dass sie eigentlich doch nur für sich selbst entscheiden, oder???“
Stille.
Alle dachten über diesen schwierigen Satz nach.
Frodo meldete sich als erstes zu Wort: „Am Anfang wurden Politiker gewählt, die Entscheidungen trafen und Regeln vorgaben und jetzt müssen sich alle danach richten. Ach, egal. So ist das halt.“
War wirklich ganz schön kompliziert.
„Von der CDU habe ich schon gehört“, sagte Anni, „aber was ist AfD?“
„Ich weiß es, ich weiß es“, rief Woody und wackelte aufgeregt mit dem Hintern. „AfD bedeutet Arbeitsamt für Deutschland.“
Ha! Er war doch nicht so unwissend, wie alle dachten.
„Du Dussel“, sagte Aurelio, „AfD bedeutet Alternative für Deutschland. Die meinen damit, es wäre eine Alternative gegenüber den anderen Parteien. Also besser.“
„Ach, so“, sagte Woody kleinlaut, „und ich dachte, das heißt anders. Mist, wieder daneben.“
„Ach was, Woody, ich wusste das auch nicht“, sagte Amira freundlich zu ihm.
„Was soll das denn für eine Alternative sein?“, fragte Tavia.
„Die Parteien sind doch alle gleich. Reden viel und am Ende verändert sich doch eh nichts. Höre ich doch immer von AF. Jedes Jahr bekommt sie ein paar Euro mehr Rente, dann kommt sie über ihren Steuerfreibetrag und muss Steuern für ihre Rente zahlen, obwohl sie doch ihr Leben lang Steuern gezahlt hat, und am Ende bekommt sie weniger Geld als vorher. Ist doch echt Beschiss, wenn Ihr mich fragt.“
„Das stimmt schon“, sagte Pedro, „aber ein paar von den Politikern sagen, dass Menschen aus anderen Ländern nicht in Deutschland bleiben sollen.“
„Alle Ausländer sollen raus?“, fragte Amira entsetzt. „Das kann doch nicht deren Ernst sein.“
„Nein, nicht alle, nur die Asylanten, obwohl ich auch manchmal das Gefühl habe, dass die auch andere Ausländer meinen“, sagte Frodo.
„Was sind denn Asylanten?“, fragte Koira jetzt.
„Das sind Menschen aus anderen Ländern, die politisch verfolgt werden und flüchten mussten. Ansonsten würden sie vielleicht getötet werden“, erzählte Aurelio.
„Oh, mein Gott, das ist ja schrecklich“, sagte Koira und rückte näher an Jeanny heran.
Was gab es bloß für scheußliche Menschen.
„Woher kommen diese Menschen?“, wollte Koira noch wissen.
„Im Moment kommen die hauptsächlich aus Syrien und Afghanistan“, sagte Frodo.
„Oha“, sagte Koira. „Ist das weit von hier?“
„Ja, sehr weit“, sagte Frodo. „Diese Menschen mussten viele Tage reisen und das meistens zu Fuß, damit sie gerettet werden konnten und sie hatten nur ein paar Kleider dabei. Alles andere mussten sie zurücklassen.“
„Noch nicht einmal was zu essen?“, fragte jetzt Woody.
„Nein, meistens auch nichts zu essen und zu trinken. Einige sind auf dem Weg hierher sogar gestorben“, sagte Frodo traurig.
Es herrschte Stille auf dem Platz.
Koira fand als erste ihre Stimme wieder: „Dann finde ich es echt toll von den Politikern, dass sie diesen Menschen Essen und Trinken und was zum anziehen geben.“
„Und ein Dach über den Kopf“, vervollständigte Frodo ihren Satz.
„Aber das bezahlen nicht die Politiker, sondern alle Menschen in Deutschland durch ihre Steuern und darüber sind einige Menschen nicht glücklich. Sie sagen, dass viele von den Asylanten gar nicht aus diesen Ländern stammen und eigentlich wieder gehen müssten.“
„Na ja“, sagte da Jeanny, „wenn die in ihren Ländern nicht in Gefahr sind, dann könnten sie doch auch wieder zurückgehen, oder?“
„Prinzipiell hast Du recht“, sagte da Frodo, „aber woher willst Du wissen, wer aus welchen Ländern stammt? Viele haben keinen Pass mehr und es ist schwierig, das nachzuweisen. Die wollen ja auch keinen Falschen ausweisen.“
„Das stimmt. Wie viele Asylanten gibt es denn in Deutschland?“, wollte Koira wissen.
„Ich glaube, zwischen ein bis zwei Millionen Menschen“, sagte Aurelio.
„So viele? Hui, das ist ja wirklich eine ganze Menge Menschen“, sagte Koira. „Und wie viele Menschen gibt es in Deutschland?“
„Ich glaube, rund 82 Millionen“, sagte Frodo.
„Das würde bedeuten“, sagte Koira nachdenklich, „dass auf einen Asylanten genau… Tavia, Du kannst doch so gut rechnen. Wie viele sind es genau?“
Tavia runzelte angestrengt die Stirn.
„Das wären 1 zu 80. Also auf einen Asylanten kämen 80 Deutsche“, sagte sie strahlend.
Mathe 1.
„Darum geht es ja nicht nur, sondern auch um das Geld“, sagte Frodo. „Asylanten dürfen, bevor sie nicht eine Genehmigung erhalten haben, nicht arbeiten. Das bedeutet, dass die Bevölkerung für ihre Unterhaltszahlungen aufkommen muss. Das ärgert natürlich viele. Arbeitslos, bekommen Geld und müssen sich um nichts kümmern. Das ist schon irgendwie doof.“
„Hm“, Koria überlegte, „wenn 80 Deutsche jeden Monat 5 Euro abgeben würden, dann hätte der Asylant 400 Euro pro Monat, um sich selbst alles kaufen zu können. Würde das nicht reichen?“, fragte Koira.
„Dann änderst Du aber nichts an der Situation, dass die Deutschen trotzdem bezahlen müssen“, sagte Frodo.
„Ich könnte etwas von meinem Futter abgeben. So 10 Gramm pro Tag wäre okay“, sagte da Jeanny.
„Ich habe nichts zu verschenken“, sagte Woody. „Wenn ich von meinem wenigen Essen noch etwas abgeben sollte, dann verhungere ich.“
„Woody“, rief da Tavia, „sei nicht so ein Stinker. Reiß Dich mal zusammen und sei mal nett.“
„Ich könnte dann 15 Gramm pro Tag zur Verfügung stellen“, sagte Amira.
„Das ist echt klasse von Dir, Amira“, sagte Pedro freundlich.
„Wenn wir 10 Gramm pro Tag rechnen und das mal 30 nehmen, dann wären das 300 Gramm pro Monat. Wären das 5 Euro?“, fragte Tavia.
„Ich glaube, dass das noch nicht ausreicht“, sagte Aurelio.
„Mist!“, sagte Koira. „Was machen wir nun?“
„Ich hätte eine andere Idee“, sagte da Frodo nachdenklich. „Es gibt doch in Deutschland ganz viele Politiker. Die sitzen alle im Bundestag und Bundesrat und den Länderparlamenten. Die Politiker müssen alle keine Steuern zahlen und bekommen ein riiiiieeeeesen Gehalt. Wenn die jetzt auf ihr riiiiieeeeeesen Gehalt Steuern zahlen müssten, dann hätten wir genug Geld für die Asylanten und die Politiker haben auch noch genug.“
„Meinst Du, das würde reichen?“, fragte Jeanny nachdenklich.
„Klar doch. Außerdem sind doch die meisten eh total alt und brauchen nicht mehr so viel Geld. Schaut Euch AF an. Die bekommt nur eine geringe Rente, aber ist glücklich mit uns und wir lachen viel zusammen“, sagte Frodo bestimmt.
„Genau. Und vielleicht würden die Politiker dann, um Geld zu sparen, mit ihren Eltern zusammen leben und alle wären wieder zusammen und Altenheime gäbe es auch weniger. Das wäre doch super“, sagte Aurelio aufgeregt.
Er war einfach zu 100 % ein Familienmensch.
„Oh ja, so wie bei uns. Drei Generationen leben zusammen. Echt cool“, sagte Tavia.
Alle waren ganz aufgeregt. Das wäre was.
„Leben in allen Ländern denn so viele Asylanten?“, fragte Jeanny.
„Nee, ich glaube die aus Syrien und Afghanistan leben nur hier in Europa. Die kommen ja gar nicht auf die anderen Kontinente.“
„Auch nicht nach Amerika?“, fragte Koira.
„Wie sollen die denn dahin kommen? Schwimmen vielleicht?“, lachte Pedro.
„Ich dachte ja nur. Dort soll es auch schön sein“, sagte Koira.
„Schön“, wiederholte Frodo laut, „dass ich nicht lache. Seitdem die den Typen mit der Playmobil-Steckfrisur haben, spinnen die doch total und haben selbst riesige Probleme.“
„Die haben auch Probleme?“, fragte Amira. „Welche denn?“
„Na, hast Du nicht von den Umweltkatastrophen gehört?“, fragte Aurelio. „Houston ist teilweise zerstört worden und auch andere Hurrikans sind über das Land gefegt, haben Menschenleben gekostet und viele sind obdachlos geworden.“
„Und was ist mit den Tieren?“, fragte Amira.
„Auch viele Tiere sind gestorben und irren einsam und verlassen herum“, sagte Aurelio.
„Ja“, sagte Frodo, „und was hat der Typ da gemacht? Nix. Reden geschwungen, wie sie es alle machen. Der will sogar ’ne Mauer zu Mexiko ziehen. Ist das noch normal?“
Frodo war außer sich.
„Warum eine Mauer ziehen?“, fragte Jeanny. „Ich habe gehört, dass hier in Deutschland eine Mauer abgerissen wurde. Dann baut man doch woanders keine neue auf, oder?“
Sie war irritiert.
„Das ist es ja. Man will die Menschen durch die Mauer fernhalten, aber das geht niemals gut. Hat man ja hier auch gesehen. Irgendwann gibt es einen riesigen Knall. Nur gut, dass es hier so friedlich ablief. Hätte auch anders verlaufen können“, sagte Frodo wissend.
„Aber warum wollen die dann eine Mauer bauen? Das verstehe ich nicht“, fragte Amira.
„Na, weil sie die Ausländer, die Mexikaner fernhalten wollen. Ist ähnlich wie bei uns. Ausländer will man nicht haben, sondern aussperren“, sagte Frodo.
„Aber es ist doch schön, jemanden aus einem anderen Land zu treffen“, sagte Koira bestimmt. „Wir kommen doch auch alle aus unterschiedlichen Ländern und verstehen uns super.“
„Genau“, sagte Pedro, „Tavia kommt aus Spanien, Aurelio aus Italien, Frodo aus Rumänien, Amira aus Griechenland, Woody aus Deutschland, Koira aus Deutschland, Jeanny aus Rumänien, Anni aus Spanien und ich auch aus Deutschland. Ach, und Hairy kommt ebenfalls aus Deutschland“, zählte er alle auf.
„Warum können wir so toll miteinander auskommen und die Menschen nicht? Versteht Ihr das?“, fragte Frodo.
„Nee“, sagte Tavia. „Ich sage es ja immer wieder. Die Menschen sind manchmal echt komisch.“
„Dann, Leute, gibt es nur eines: Wir müssen den Menschen klar machen, dass sie harmonischer miteinander leben müssen und jeder Mensch, egal welcher Nationalität er angehört, respektiert werden muss“, sagte Woody feierlich.
Alle Augen richteten sich auf Woody.
„Woody, sag mal, was ist in Dich gefahren? Woher kommen diese tollen Worte?“, fragte Tavia überrascht.
„Ich stelle mir vor, wenn wir genauso wären wie die Menschen und wir uns überhaupt nicht mögen würden. Das macht mich schon traurig. Ihr würdet mir echt fehlen“, sagte er mit belegter Stimme. „Na ja, manchmal“, ergänzte er und grinste jetzt.
„Du uns auch, Du Balljunkie“, kam es aus aller Munde und gemeinsam fingen sie an zu spielen. Woody schnappte sich sofort seinen geliebten Ball wieder. Er war glücklich…

Teilen: